Fumarsäure 99.5+%

Staffelkorting
  • 2 für je €13,78 kaufen und 5% sparen
  • 6 für je €13,05 kaufen und 10% sparen
Menge
Produkt
Preis
Details
500 g
€14,50 exkl. MwSt.
€17,55 Inkl. MwSt.
Variant500 g
CAS110-17-8
ArtikelnummerPS994.1
Lieferung1 werkdag
1 Kg
€24,10 exkl. MwSt.
€29,16 Inkl. MwSt.
Variant1 Kg
CAS110-17-8
ArtikelnummerPS994.2
Lieferung1 werkdag
2.5 Kg
€43,30 exkl. MwSt.
€52,39 Inkl. MwSt.
Variant2.5 Kg
CAS110-17-8
ArtikelnummerPS994.3
Lieferung1 werkdag
25 Kg
€260,10 exkl. MwSt.
€314,72 Inkl. MwSt.
Variant25 Kg
CAS110-17-8
ArtikelnummerPS994.4
Lieferung1 werkdag
Bestellt für counting..., morgen zu Hause
Alles in den Warenkorb
Staffelkorting
  • Kaufen Sie 2 und sparen Sie 5%
  • Kaufen Sie 6 und sparen Sie 10%
Produktinformation
Technische specificaties
Informationen

Fumarsäure ist der Trivialname einer in der Natur vorkommenden organisch-chemischen Substanz. Es ist eine ungesättigte Dicarbonsäure mit dem IUPAC-Namen trans-Butendisäure, auch trans-Ethylendicarbonsäure genannt. Ihre Salze heißen Fumarate. Die isomere cis-Form heißt Maleinsäure.

Fumarsäure hat unter Normaldruck keinen Schmelzpunkt, sondern sublimiert ab etwa 200 °C. Sie bildet bei Raumtemperatur weiße, fast geruchlose, brennbare Kristalle. Die wässrige Lösung reagiert stark sauer: 1 l Wasser mit darin gelösten 4,9 g Fumarsäure hat einen pH-Wert von 2,1. Die zweiprotonige Säure hat einen pKs1 von 3,0 und einen pKs2 von 4,5.Die Verbindung löst sich nur wenig in Wasser. Bei 15,5 °C lösen sich in 100 g Wasser nur 0,428 g Fumarsäure, bei 100 °C steigt die Löslichkeit auf 9,97 g pro 100 g Wasser. Der Flammpunkt von Fumarsäure liegt bei 273 °C, die Zersetzungstemperatur bei > 350 °C und die Zündtemperatur bei 375 °C.

Fumarsäure ist als Lebensmittelzusatzstoff E 297 zugelassen und dient als Säuerungsmittel. In der Synthesechemie wird es für die Polyester-Herstellung verwendet. In der Biotechnologie wird Ammoniak stereoselektiv an die Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung angelagert, es bildet sich enzymkatalysiert L-Asparaginsäure. Viele – insbesondere aminogruppenhaltige – pharmazeutisch wirksame Substanzen werden als Salze der Fumarsäure verabreicht. Fumarsäureester wie Fumarsäuredimethylester und Fumarsäuremonoethylester werden zur Behandlung der Schuppenflechte sowie seit März 2013 der schubförmig-remittierenden multiplen Sklerose eingesetzt.

In der Schweineaufzucht nutzt man Fumarsäure als Futterzusatz für Ferkel, um colibedingten Infektionen vorzubeugen, indem damit der pH-Wert im Darm ausreichend niedrig gehalten wird.

Es konnte nachgewiesen werden, dass Fumarsäure als Futterzusatz bei Lämmern deren Methanproduktion um bis zu 70 % senken kann.

Fumarsäure wird auch in Kosmetikartikeln eingesetzt. Sie findet dort als Puffersubstanz Verwendung und stabilisiert den pH-Wert des Kosmetikums.

Summenformel C4H4O4
Molmasse (M) 116,08 g / mol
Dichte (D) 1,64
Flammpunkt (flp) 273 ° C • Schmelzpunkt (mp) ca. 200 ° C (subl.)
Löslichkeit 4,9 g / l (H 2 O, 20 ° C)
WGK 1
CAS-Nr. [110-17-8]
EG-Nr. 203-743-0

$$$$$


Gefahrenhinweise
H319 Verursacht schwere Augenreizungen


Sicherheitsempfehlungen
Vorsichtsmaßnahmen - Prävention
P280 Schutzhandschuhe / Augenschutz tragen.


Vorsichtsmaßnahmen - Reaktion
P305 + P351 + P338 BEI AUGEN: Einige Zeit vorsichtig mit Wasser abspülen
Anzahl der Minuten; Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen; weiter spülen.
P337 + P313 Bei anhaltender Augenreizung: ärztlichen Rat einholen.