Ameisensäure 85 %

Staffelkorting
  • 2 für je €5,42 kaufen und 5% sparen
  • 6 für je €5,13 kaufen und 10% sparen
Menge
Produkt
Preis
Details
1 L
€5,70 exkl. MwSt.
€6,90 Inkl. MwSt.
Variant1 L
CAS64-18-6
ArtikelnummerKKGL1.1
Lieferung1 werkdag
5 L
€23,90 exkl. MwSt.
€28,92 Inkl. MwSt.
Variant5 L
CAS64-18-6
ArtikelnummerKKGL1.2
Lieferung1 werkdag
20 L
€68,40 exkl. MwSt.
€82,76 Inkl. MwSt.
Variant20 L
CAS64-18-6
ArtikelnummerKKGL1.3
Lieferung1 werkdag
Bestellt für counting..., morgen zu Hause
Alles in den Warenkorb
Staffelkorting
  • Kaufen Sie 2 und sparen Sie 5%
  • Kaufen Sie 6 und sparen Sie 10%
Produktinformation
Technische specificaties
Informationen

Ameisensäure (gemäß IUPAC-Nomenklatur Ameisensäure, Latin acidum formicum von formica 'ant') ist eine farblose, ätzende und wasserlösliche Flüssigkeit, die in der Natur häufig von Lebewesen zu Verteidigungszwecken verwendet wird. Mit der halbstrukturellen Formel HCOOH ist es die einfachste Carbonsäure und die kürzerkettige Alkansäure; Die Carboxygruppe (-COOH) bestimmt ihre Eigenschaften sehr stark. Das Kohlenstoffatom hat eine Oxidationsstufe von +2. Es kann daher analog zu den Carbonylverbindungen als Hydridtransfer wirken, daher die reduzierende Wirkung. Die Salze der Ameisensäure werden Formiate (systematisch auch Methanoate) genannt und haben die Halbstrukturformel (HCOO) nM, wobei n der Wertigkeit des Metallions entspricht. Beispiele für Formiate sind Natriumformiat, HCOONa und Aluminiumformiat (HCOO) 3Al. Die Ester der Ameisensäure werden auch Formiate genannt.


Anwendungen

Ameisensäure wurde bis 1998 unter der E-Nummer E236 als Konservierungsmittel in Fisch-, Obst- und Gemüseprodukten verwendet, ist aber seitdem - anders als in der Schweiz - in der EU nicht mehr als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen. Die verwandten Substanzen Natrium- und Calciumformiat sind ebenfalls nicht mehr als Lebensmittelzusatzstoffe zugelassen (E237 und E238). In der Medizin wird es als Antirheumatikum und zur Behandlung von vulgären Warzen eingesetzt. Auf die Warze wird eine gebrauchsfertige Lösung mit Ameisensäure aufgetragen. In der Textil- und Lederindustrie werden sie zum Färben und Imprägnieren verwendet. Manchmal wird es auch als Desinfektionsmittel verwendet. Es tötet auch Bakterien gut ab. In der chemischen Industrie werden damit alkalische Reaktionsgemische neutralisiert. In der Elektronikproduktion wird Ameisensäure als Reduktionsmittel im Lötprozess eingesetzt. Es wird industriell zur Entkalkung von Kühlwassersystemen eingesetzt, da das entstehende Abwasser nur das harmlose Calciumformiat mit niedrigem CSB-Wert enthält.

Imker verwenden sie normalerweise in 60%, in genau festgelegten Ausnahmefällen bis zu einer maximalen Konzentration von 85% in einer wässrigen Lösung, um die Bienen gegen die Varroa-Milbe zu behandeln. In der Genetik kann Ameisensäure in Kombination mit dem Enzym AP-Endonuklease verwendet werden, um zufällige Insertionsmutanten zu erzeugen, die als In-vitro-Mutagenese bekannt sind. In der Kunststoffindustrie wird es zum Verkleben von Polyamidkunststoffen verwendet.

Konzentrierte Ameisensäure wird zur Reinigung von rohen Edelsteinen verwendet, da sie Kalkstein und andere Verunreinigungen stark angreift und den Edelstein freilegt, ohne ihn zu beschädigen. Dieser Reinigungsprozess sollte nur mit säurebeständigen Edelsteinen angewendet werden.

Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Katalyse haben experimentell die katalytische Freisetzung von Wasserstoff aus Ameisensäure auch bei Raumtemperatur erreicht. Dieser Wasserstoff kann in Brennstoffzellen in Elektrizität umgewandelt werden. Diese Fähigkeit kann für kleine Energiespeicher verwendet werden. Die direkte Reaktion der Bildung von Ameisensäure aus Wasserstoff und Kohlendioxid ist thermodynamisch sehr begrenzt und die Effizienz der entsprechenden Prozesse ist daher recht gering.

Technische Daten:

Formylsäure, Methansäure, Wasserstoffcarbonsäure
Summenformel CH2O2
Molmasse (M) 46,02 g / mol
Dichte (D) 1,19 g / cm³
Siedepunkt (Siedepunkt) 106 ° C.
Flammpunkt (flp) 65 ° C.
Schmelzpunkt (Smp.) 4 ° C.
ADR 8 II
WGK 1
CAS-Nr. [64-18-6]
EG-Nr. 200-579-1
UN-Nr. 1779